Zugeflogen – Gutes zu Paaren – gute Sätze – machen Sie was draus…

Erkenntnisse, Sprüche, Weisheiten aus der Therapie- und Beratungswelt.

Inspirierende Sätze, gute Fragen, Stichworte für Interessierte – ein Glossar.

Eine Sammlung für jeden und für jeden ist etwas dabei. Sie soll wachsen und anstoßen.

Wer mehr will, muss sich „Lernkontexte“ suchen – einen Gesprächspartner, ein Buch, einen Berater oder Therapeut, eine Mutter oder Vater oder einen Baum auf der Wiese, ein Glas Rotwein…

Zwischen „richtig“ und „falsch“ gibt es einen Ort, dort treffen wir uns.

Es gibt vorhersehbare Krisen! Krisen und Probleme weisen darauf hin, dass es so nicht mehr weiter geht.

Kernfragen in der Therapie- und Beratungssituation überhaupt:

  • Was ist Ihr Anliegen?
  • Worum geht es als Erstes? Womit müssen wir anfangen, damit wir richtig starten?
  • Was führt Sie zu mir?
  • Was werden Sie denken, leben, agieren, wenn Sie die Therapie erfolgreich hinter sich haben?
  • Was ist der Kernkonflikt?
  • ..eine Entwicklungsherausforderung formulieren.
  • Was ist Ihr Auftrag an mich?

„Der Dreh- und Angelpunkt gemeinsamer Entwicklung ist die Konfliktfähigkeit, d.h. die Fähigkeit, aus Auseinandersetzungen Kreativität zu generieren.“

Paare, ein anspruchsvolles Setting. Paare brauchen Unterstützung!

Dauerhafte Beziehungen haben dauerhafte Probleme!

Versöhnte Menschen leben gesünder!

Therapeut im Gespräch: Er hat Verantwortung für diese Stunde, nicht für den Rest des Lebens…

Gibt es kaum und doch immer mehr: Paare kommen präventiv! Paar-TÜV- Therapie ohne Krise, Minen entschärfen – was uns sicher ist – was wir nicht voneinander bekommen. Gibt es Dinge, die es zu verzeihen gibt? Was habt ihr als Paar gelernt? Die fehlende Lebendigkeit in der Beziehung führt zur Krise – was ist ausgewandert?

Wenn Gewalt im Spiel ist, geht keine Therapie! Gewaltvertrag muss verhandelt werden – mit beiden! Nicht mehr schlagen, bei Gefahr sofort anrufen – Kontaktperson oder Polizei – Handschlag!

Trennungsdrohungen: Abmachung für die Zeit der Therapie: „Keiner von Ihnen entscheidet sich endgültig für eine Trennung, nutzt es als Drohung oder denkt noch nicht einmal darüber nach!“

Niemals in Krisen Entscheidungen treffen – der Blickwinkel ist viel zu eng!
Sich als Paar aus den Augen verlieren. Eine Paarbeziehung wird von selber schlecht! Bedingungen für die Liebe schaffen.

Kompetenz ist der beste Schutzfaktor.

Geld und Stundensätze: eine Therapeutin: „Manchmal gibt es eine „flotte Erstverbesserung“ …1-2 Stunden. Deshalb lasse ich jede Stunde bezahlen. Mein Stundensatz liegt unter dem einer Audi Fachwerkstatt – lächerlich. Wer schon einmal Scheidungskosten überwiesen hat, weiß was ich meine.“

Ziel jeder Therapie: Das Paar für Entwicklung gewinnen.

Von „affektiver Wucht“ spricht man in Fachkreisen, wenn Menschen – oft unerwartet und nicht nachvollziehbar – mit Gefühlsausbrüchen und viel zu viel Emotion reagieren: „Der Partner aktiviert in mir alte Lebensthemen“ – diese muss man oft in Einzelsitzungen bearbeiten.

Abends Tango – morgens Fango! It takes two for Tango!

Hochüberlerntes Verhalten – nicht zu lösen. Verhaltensmustern, die über Jahre geübt, umgesetzt und auch „erfolgreich“ waren, schon nahe einem Reflex sind, kann man nur extrem schwer beikommen.

Widerstand als positives Zeichen werten: Offensichtlich hat jemand gute Gründe, um skeptisch zu sein.

Affektive Rahmung: Ich stehe als Therapeut auf beiden Seiten!

Was ich mir zutiefst von dir ersehne… tiefe Sehnsucht- auf dieser Ebene muss man sich bedienen können.

Verletzungen: Verletzungen hängen wie Steine an ihnen. Welche Verletzungen sind reif zum Verzeihen?

Polaritäten bei uns Menschen (Dinge, die uns interessant unterscheiden, uns neugierig machen, ein Hinschauen auslösen und attraktiv gefunden werden): anfangs ein anziehender Unterschied, später ein störender Gegensatz.

Hauptfaktor, der Paare in Konflikt bringt, ist Stress!

Zu welcher Entwicklung könnte diese Krise einmal gut gewesen sein?

Was ist die Herausforderung in der Krise?

Transformation = eine Entwicklung gegen Erstarrung.

Paare, die sich entwickeln, geraten in Krisen – eine normale Entwicklung!

Unter dem Druck der Krise bewegt es sich.

Was ist das gemeinsame Dritte, das uns verbindet? Wo fließt unsere Liebe hinein und strahlt dann zurück?

Ein neues, gemeinsames Drittes, was könnte das sein? Was ist das Dritte, was passiert und was könnte es sein?

Paarvertrag erneuern: Was warst du früher für mich- was will ich heute von Dir?

Zu lieben heißt, den Verlust zu fürchten!

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.